Immocon

AGB

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen und Provisionssätze der IMMOCON

mit Stand vom 29.02.2012 – PDF Download

 

 

 

Folgende Sätze gelten gegenüber den Vertragsparteien bei erfolgreicher Inanspruchnahme unserer Maklerdienste als vereinbart:

 

–       5,95 % inkl. USt. der Kaufsumme bei Objekten bis zu € 10 Mio. bei Zustandekommen eines notariellen Kaufvertrages.

–       4,76 % inkl. USt. der Kaufsumme bei Objekten von € 10 Mio. bis zu € 20 Mio. bei Zustandekommen eines notariellen Kaufvertrages.

–       3,57 % inkl. USt. der Kaufsumme bei Objekten ab € 20 Mio. bei Zustandekommen eines notariellen Kaufvertrages.

–       3,57 % inkl. USt. der 10-fachen durchschnittlichen Jahresmiete bei Zustandekommen eines Pacht- oder Managementvertrages.

–       3,57 Nettomonatsmieten inkl. USt. (bzw. des Vertragswertes) bei Zustandekommen eines gewerblichen Mietvertrages.

–       2,38 Nettomonatsmieten inkl. USt. (bzw. des Vertragswertes) bei Zustandekommen eines Wohnraum-Mietvertrages.

 

 

§ 1 Weitergabeverbot

 

Sämtliche Informationen einschließlich der Objektnachweise des Maklers sind ausdrücklich für den Käufer bzw. Mieter bestimmt.

Diesem ist es ausdrücklich untersagt, die Objektnachweise und Objektinformationen ohne ausdrückliche Zustimmung des Maklers, die zuvor schriftlich erteilt werden muss, an Dritte weiter zu geben.

Verstößt ein Käufer bzw. Mieter gegen diese Verpflichtung und schließt der Dritte oder andere Personen, an die der Dritte seinerseits die Informationen weitergegeben hat, den Hauptvertrag ab, so ist der Käufer bzw. Mieter verpflichtet, dem Makler den Schaden in Höhe der zu erwartenden Provision zu ersetzen.

 

 

§ 2 Doppeltätigkeit

 

Der Makler darf sowohl für den Käufer bzw. Mieter, als auch für den Verkäufer bzw. Vermieter provisionspflichtig tätig werden.

 

 

§ 3 Objektangaben

 

Der Makler weist darauf hin, dass die von ihm weitergegebenen Objektinformationen vom Verkäufer, Vermieter bzw. von einem Dritten stammen und von ihm, dem Makler, weder auf ihre Richtigkeit noch auf ihre Vollständigkeit überprüft worden sind.

Es ist Sache des Käufers bzw. Mieters, diese Angaben auf ihre Richtigkeit und ihre Vollständigkeit hin zu überprüfen.

Der Makler, der diese Informationen nur weitergibt, übernimmt für die Richtigkeit keinerlei Haftung.

Irrtum und Zwischenverkauf/-vermietung behalten wir uns vor.

 

 

§ 4 Informationspflicht und Vollmachterteilung

 

Der Auftraggeber (Verkäufer/Vermieter) wird verpflichtet, vor Abschluss des beabsichtigten Vertrages unter Angabe des Namens und der Anschrift des vorgesehenen Vertragspartners bei dem Makler rückzufragen, ob die Zuführung des vorgesehenen Vertragspartners durch dessen Tätigkeit veranlasst wurde.

Der Auftraggeber und der Käufer/Mieter erteilt hiermit dem Makler auch nach Abschluss des Vertrages Vollmacht zur Einsichtnahme in den Vertrag,  in das Grundbuch, in behördliche Akten, insbesondere Bauakten, sowie alle Informations- und  Einsichtsrechte gegenüber dem WEG-Verwalter, wie sie dem Auftraggeber als Wohnungseigentümer zustehen.

 

 

§ 5 Ersatz- und Folgegeschäfte

 

Eine Provisionspflicht des Auftraggebers (Verkäufer/Vermieter)  und/oder des Käufers bzw. Mieters gemäß unseren vereinbarten Provisionssätzen besteht auch bei einem Folge- und/oder Ersatzgeschäft. Ein solches liegt z. B. vor, wenn der Auftraggeber und/oder der Käufer bzw. Mieter im Zusammenhang mit der vom Makler entfalteten Tätigkeit von seinem potenziellen und vom Makler nachgewiesenen Hauptvertragspartner innerhalb von zwei Jahren ab Nachweis eine andere und/oder eine weitere Gelegenheit zum Hauptvertragsabschluss erfährt oder über die nachgewiesene Gelegenheit mit dem Rechtsnachfolger des potenziellen Hauptvertragspartners den Hauptvertrag abschließt oder das nachgewiesene Objekt käuflich erwirbt, anstatt es zu mieten, zu pachten bzw. umgekehrt.

Um die Provisionspflicht bei Ersatzgeschäften auszulösen, ist es nicht erforderlich, dass das provisionspflichtige Geschäft mit dem ursprünglich vorgesehenen wirtschaftlich gleichwertig im Sinne der von der Rechtsprechung zum Begriff der wirtschaftlichen Identität entwickelten Voraussetzungen sein muss.

 

 

§ 6 Aufwendungsersatz

 

Der Auftraggeber (nur für Verkäufer/Vermieter) ist verpflichtet, dem Makler die in Erfüllung des Auftrages entstandenen, nachzuweisenden Aufwendungen (z. B. Exposékosten, Insertionen, Internetauftritt, Telefonkosten, Portokosten, Objektbesichtigungen – hier gelten pauschal € 25,– pro Vor-Ort-Termin als vereinbart – und Fahrtkosten) zu erstatten, wenn ein Vertragsabschluss nicht zustande kommt, und soweit der Aufwendungsersatzanspruch schriftlich vereinbart worden ist.

 

 

§ 7 Haftungsbegrenzung

 

Die Haftung des Maklers wird auf grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten begrenzt, insbesondere soweit der Käufer bzw. Mieter durch das Verhalten des Maklers keinen Körperschaden erleidet oder sein Leben verliert.

 

 

§ 8 Verjährung

 

Die Verjährungsfrist für alle Schadensersatzansprüche des Käufers bzw. Mieters gegen den Makler beträgt 3 Jahre. Sie beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem die Schadensersatzverpflichtung auslösende Handlung begangen worden ist. Sollten die gesetzlichen Verjährungsregelungen im Einzelfall für den Makler zu einer kürzeren Verjährung führen, gelten diese.

 

 

§ 9 Gerichtsstand

 

Sind Makler und Kunde Vollkaufleute im Sinne des Handelsgesetzbuches, so ist als Erfüllungsort der Firmensitz des Maklers für alle aus dem Vertragsverhältnis herrührenden Verpflichtungen und Ansprüche und vereinbart. Als Gerichtsstand soll der Firmensitz des Maklers und die Anwendung Deutschen Rechts als vereinbart gelten.

 

 

§ 10 Salvatorische Klausel

 

Sollte eine oder mehrere der vorstehenden Bestimmungen ungültig sein, so soll die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt werden. Dies gilt auch, wenn innerhalb einer Regelung ein Teil unwirksam ist, ein anderer Teil aber wirksam.

Die jeweils unwirksame Bestimmung soll zwischen den Parteien durch eine Regelung ersetzt werden, die den wirtschaftlichen Interessen der Vertragsparteien am nächsten kommt und im Übrigen den vertraglichen Vereinbarungen nicht zuwider läuft.